«Zuflüge»
Die «Zuflüge» sind ein Journal, beginnend am 28.1.1990, als ich das Fenster meiner Seele nicht mehr geschlossen halten mochte und anfing, als «Landeplatz» für erbetene und – vor allem – unerbetene, aber meist um so willkommenere Zuflüge vielfältigster Art frei zu sein. Dass ich das Wagnis einging, bei «offenem Fenster» zu leben, betrachte ich als ein Wunder, denn die Angst vor Ungeziefer vielfältigster Art, die ich im Aussenleben nach wie vor empfinde, geisterte anfänglich auch in meinem Innenleben herum.
Zur Sprache kommen hier Gott+Mensch+Himmel+Erde – die Wirklichkeit halt – und ziemlich undogmatisch.
Die Sammlung an «Zuflügen» umfasst inzwischen (Februar 2026) 9,5 Mio. Zeichen auf rund 2500 Buchseiten. Vielleicht werden Auszüge zu einzelnen Schlüsselwörtern eines Tages in Buchform veröffentlicht.
Für die hier praktizierte Gedankensammlung gibt es berühmte Vorbilder – etwa die «Essays» von Michel de Montaigne (1533–1592) oder die «Pensées» von Teilhard de Chardin (1881–1955) die ich beide sehr verehre.

